„Wir schaffen das“ im Doppelpack

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„Wir schaffen das“ zum Ersten: Am heutigen frühen Morgen mussten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes einer Sonneberger Asylbewerberunterkunft die Polizei zu Hilfe rufen, weil ein Familienstreit eskaliert war. Ein 31-jähriger afghanischer Asylbewerber hatte während einer lautstarken Auseinandersetzung seine Ehefrau mehrfach ins Gesicht geschlagen und diese dann mit einem Messer bedroht. Die 28-Jährige erlitt einen Schock und kam zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten nahmen den alkoholisierten Verdächtigen (1,7 Promille im Atemalkoholtest) in Gewahrsam, um weitere Ausschreitungen zu verhindern.

„Wir schaffen das “ zum Zweiten: Acht Verletzte gab es am am gestrigen Abend nach einer Schlägerei zwischen syrischen und afghanischen Jugendlichen in einem Ferienlager in Kloster. Die Auseinandersetzung soll sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei gegen 18.30 Uhr zwischen bis zu 18 jugendlichen Asylbewerbern zugetragen haben. Die jungen Männer im Alter zwischen 15 und 17 Jahren verbringen derzeit ihre Ferienfreizeit am Ufer des Stausees. Nach zunächst verbalen Streitereien zwischen den unterschiedlichen Nationalitäten soll es schließlich zu gegenseitigen Schlägen und Tritten gekommen sein.
Fünf Streifenwagen-Besatzungen waren nötig, um die Schläger zur Räson zu bringen. Unter anderem wird ein 15-jähriger Afghane verdächtigt, einem 15-jährigen Syrer mit einem Stein mehrfach gegen den Kopf geschlagen zu haben. Bei den Auseinandersetzungen wurden nach aktuellem Kenntnisstand vier Syrer und vier Afghanen verletzt. Die Jugendlichen erlitten vorwiegend Prellungen, Kratzer und Hämatome. Vier von ihnen kamen zur Behandlung zeitweise in ein Krankenhaus.