Weimar: Anschlag auf AfD-Veranstaltungsort

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In Weimar kam es laut der Landespolizeiinspektion Jena in der vergangenen Nacht zu umfangreichen politisch links motivierten Graffiti-Schmierereien, die offenbar mit dem heute stattfindenden AfD-Stammtisch im Zusammenhang stehen. Betroffen sind die Anna-Amalia-Bibliothek und die Litfaßsäule vor dem Stadtschloss, außerdem Hausfassaden am Wielandplatz und eine Tür am Frauenplan. Ein Zeuge beobachtete zwei dunkel gekleidete Personen, mit Handschuhen und weißen Beuteln dabei.

Bereits um Mitternacht hatten Polizeibeamte zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren auf frischer Tat gestellt als sie an einer Gaststätte, in der der AfD-Stammtisch stattfinden soll, Aufkleber und Graffiti angebracht hatten. Während der Flucht entsorgten sie die Sprayflaschen, die die Beamten jedoch als Beweis sicherstellen konnten. Außerdem wurde im Eingangsbereich des Hauses das Schloss mit Kleber verstopft und eine übelriechende Flüssigkeit verteilt. Diese stammte aus zwei zerplatzten Luftballons. Die Höhe des Schadens bei allen Handlungen steht noch nicht fest.

Hintergrund: Am heutigen Abend findet in Weimar im Lokal „Bar“ (ehemals „Hinterzimmer“) um 19:00 Uhr eine AfD-Veranstaltung mit den Abgeordneten Björn Höcke und Stephan Brandner statt. Brandner erklärte: „Gewalt darf in der Demokratie niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein! Daran halten sich die von den Altparteien gehätschelten linken Straßenterroristen immer seltener. Wohin dieser Weg führt, mussten wir alle in Hamburg während des G20-Gipfels mit ansehen. Doch nicht nur bei diesen katastrophalen Ausschreitungen offenbarte sich mal wieder die linke Gewaltbereitschaft, auch die mittlerweile alltägliche Gewalt gegen die AfD zeigt, wie rücksichtslos diese Antidemokraten vorgehen. Durch Anschläge, wie am heutigen frühen Morgen, wird versucht, uns einzuschüchtern. Darum ist es endlich Zeit für einen Aufstand der anständigen Demokraten! Wer keine Jenaer und Weimarer Verhältnisse will, muss sich diesen totalitären Linksfaschisten in den Weg stellen.“