Vier Choleriker unter sich

Allgemein, Ansichten, Bullshit


Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow hat nicht selten seine Schwierigkeiten mit Begriffen. Hoffentlich nur das. Denn statt Einwanderung spricht er von Zuwanderung. Letztere hatte Thüringen seit 2015 zur Genüge. Bodo „Inschallah“ möchte hoffentlich von denen, die er einst so überschwänglich begrüßte, keine weiteren illegalen „Follower“. Eine weitere Zuwanderung in die Kriminalstatistik und in die Sozialsysteme braucht Thüringen nicht! Es gibt übrigens genügend wichtigere Baustellen in Thüringen, um die sich der Choleriker aus dem Bilderbuch bemühen müsste. Sein weiteres Bemühen um Zuwanderung würde zwangsläufig dazu führen, dass sich zahllose Thüringer vor Freude nicht mehr einkriegen – an der Wahlurne im Jahr 2019.


Gegen zwei Uhr morgens polterte der GröSchaZ (größte Schauspieler aller Zeiten) Til Schweiger bei Facebook los. Seine Reaktion im Nachhinein lässt darauf schließen, dass er durchaus im Vollbesitz seiner geistigen Kraftlosigkeit schrieb.


Der ehemalige Berliner Bundestagsabgeordnete Öcan Mutlu (Grüne) hat ein Demokratie-„Verständnis“, das wir nicht kommentieren wollen. Mit Waffenlosen lohnt ein geistiges Duell nicht.


„Bullshit der Woche“: Der Intendant des Berliner Friedrichstadt-Palasts will keine AfD-Wähler als Gäste. Das schrieb Berndt Schmidt in einer Rundmail an die Mitarbeiter des Revue-Theaters:“Wir werden uns künftig noch deutlicher als bisher von 20 oder 25 Prozent unserer potenziellen Kunden im Osten abgrenzen und von Hohlköpfen mit Migrationshintergrund selbstverständlich auch. Ich will all deren Geld nicht.” Besser kann man sein Demokratie-Missverständnis nicht ausdrücken. Hoffentlich verzichtet der saubere Herr dann künftig auch auf den steuerlichen Anteil, der für ihn und die Seinen von AfD-Wählern erwirtschaftet wird.