„Talk im Prinz“ mit Bundestags-Direktkandiaten

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Neun Tage vor der diesjährigen Bundestagswahl stellen sich beim 4. TALK IM PRINZ sechs Direktkandidaten ihren potenziellen Wählern. Die Veranstaltung am 15. September 2017 beginnt um 17 Uhr (Hacienda Mexicana, 07318 Saalfeld, Wöhlsdorf 1).

Die Teilnehmer:
Reginald Hanke (FDP)
Ralf Kalich (DIE LINKE)
Prof. Michael Kaufmann (AfD)
Alexander Meinhardt-Heib (SPD)
Olaf Müller (Bündnis 90/Die Grünen – in Vertretung für Stephanie Erben)
Albert Weiler (CDU)

Zu Beginn haben alle Kandidaten drei Minuten Redezeit, um sich privat vorzustellen und ihre politische Entwicklung darzulegen.

Danach haben alle Kandidaten anderthalb Minuten Gelegenheit, folgende Frage zu beantworten:
Wie schätzen Sie die Bundesstraßen-Infrastruktur des LK Saalfeld-Rudolstadt ein und wo sehen Sie dringenden Handlungsbedarf?

Drei Minuten bleiben den Kandidaten für die Antwort auf die Frage:
Vattenfall muss Mitarbeiter entlassen, da die Energiewende die Rentabilität der Pumpspeicherwerke zerstört hat. Welche Zukunft sehen Sie für die Thüringer PSW im Besonderem und für die Energiewende im Allgemeinen.

Dann heißt es, nur mit mit JA oder Nein oder Enthaltung zu antworten. Politische Fragen lassen sich in der Regel nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten. Gleichwohl muss sich jedes Bundestagsmitglied regelmäßig bei Abstimmungen für ein Ja oder Nein entscheiden. Deshalb: Wie würden Sie abstimmen, wenn folgende Gesetzesentwürfe im Bundestag 2018 eingebracht würden?
1. Verbot von Dieselmotoren
2. Einführung einer Höchstgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen von 160 bzw. 130 km/h
3. Einführung von Volksentscheiden nach Schweizer Vorbild
4. Beitritt Türkei zur EU
5. Wiedereinführung Wehrpflicht
6. Abschaffung doppelter Staatsbürgerschaft
7. Abschaffung der GEZ
8. Bedingungslose Aufnahme von fluchtwilligen Afrikanern aus humanitären Gründen
9. Striktes Einreiseverbot für Menschen ohne gültige Papiere.
10. Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht.
11. Keine staatliche Unterstützung für Gender Studies
12. Rückstufung des Klagerechts von NGO wie Deutsche Umwelthilfe und BUND

40 Minuten verbleiben für Fragen aus dem Publikum.

Dominique Lattich moderiert an diesem Abend.