SPD-Personal kommt Freistaat teuer zu stehen

Allgemein, Ansichten, Bullshit

So richtig lieb waren die Sozialdemokraten den Thüringer Wählern 2014 nicht: 12,4 Prozent (deutlich weniger als 2009). Aber jetzt werden sie dafür den Steuerzahlern im Freistaat richtig teuer. Ex-Innenminister Holger Poppenhäger verzehrt weiter Geld aus dem Säckel des Freistaats. Sein Nachfolger und Fachmann für alles, Georg Maier, steigt vom Staatssekretär zum Minister auf (einen nicht billig zu habenden Nachfolger für Maier braucht es also auch).

Nur wenige Tage später folgen die nächsten teuren Versorgungsfälle: Uwe Höhn (einstiger ebenso glück- wie erfolgloser Wirtschaftsminister) und bis dato Vizepräsident des Thüringer Landtags wird Staatssekretär im Innenministerium. Da er sein Landtagsmandat abgibt, wird Platz für die Alimentierung des Nachrückers Thomas Hartung. Einen neuen SPD-Landtagsvizepräsidenten braucht es zudem.

Die Sozialdemokraten teilen nicht etwa ihren eigenen Mantel mit ihren Nächsten, sondern umverteilen statt dessen das, was sich in den Manteltaschen ihrer Nächsten befindet, in die eigene Tasche. Wenn politischer Selbstbedienungsladen einen Vornamen braucht: Thüringer SPD wäre angebracht. Altkanzler Konrad Adenauer hatte recht: „Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“ Falls die Sozis im grünen Herzen jemals einen sozialen Kompass gehabt haben sollten: Jetzt ist er ihnen endgültig abhanden gekommen. Die Wähler werden sich bis zum nächsten Urnengang hoffentlich daran erinnern.

Rebecca Schmidt