Sondernutzung für ehemalige Raststätte Rodaborn abgelehnt

Allgemein, dies & das, Freizeit, Magazin, Thüringen

Schlechte Nachrichten kurz vorm 80. Geburtstag der ehemaligen Autobahnraststätte Rodaborn an der BAB 9: Der Antrag auf Sondernutzung der Betreiberin Christina Wagner wurde vom Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr abgelehnt. Man sieht dort keinen Bedarf für eine weitere Raststätte. Zudem hält die Behörde den Verkauf von Speisen und Getränken über den Zaun wegen der unmittelbaren Nähe zur Parkplatzeinfahrt für zu gefährlich.

Im Dezember 1936 wurde das Ausflugslokal Rodaborn die erste Autobahnraststätte Deutschlands. Heute ist das Gebäude vom angrenzenden Autobahnparkplatz durch einen zwei Meter hohen Zaun getrennt. Die Eigentümerin verkauft mit Hilfe einer Leiter über den Zaun Bratwürste und Getränke. Der "Zaun-Imbiss" erlangte bundesweit Aufmerksamkeit. Der Streit über die Zulässigkeit beschäftigte bereits die Thüringer Landesregierung.
Im Dezember 1936 wurde das Ausflugslokal Rodaborn die erste Autobahnraststätte Deutschlands. Heute ist das Gebäude vom angrenzenden Autobahnparkplatz durch einen zwei Meter hohen Zaun getrennt. Die Eigentümerin verkauft mit Hilfe einer Leiter über den Zaun Bratwürste und Getränke. Der „Zaun-Imbiss“ erlangte bereits bundesweit Aufmerksamkeit. Auch die Thüringer Landesregierung befasste sich schon damit.
Bereits im Frühjahr diesen Jahres hatte das Verwaltungsgericht Gera den Verkauf über den Zaun als rechtswidrig bezeichnet. Die Betreiberin ließ deshalb von ihrer Anwältin daraufhin eine Sondernutzungslizenz beantragen und ging in Berufung.