Vier Räuber oder eine Räuberpistole?

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Am Dienstagvormittag soll es in der Schaalaer Chaussee in Rudolstadt zwischen 11 Uhr und 12 Uhr zu einem Raubüberfall gekommen sein. Das berichtete ein 21-jähriger afghanischer Asylbewerber der Polizei. Nach Aussage des Afghanen wurde er in der Nähe einer Bushaltestelle von vier maskierten Männern angesprochen. In der Folge habe ihm einer der Unbekannten eine Bierflasche an den Kopf geschlagen. Ein weiterer Täter habe ihn gegen den Kopf getreten, woraufhin der 21-Jährige zu Boden ging und bewusstlos wurde. Als er wieder zu sich kam, fehlten sein Portemonnaie mit Ausweisdokumenten und Bargeld. Die Täter waren bereits vom Tatort geflohen.

Die Täter wurden durch den Asylbewerber wie folgt beschrieben:
– Das Alter der vier unbekannten Personen wurde auf zwischen 20 und 30 Jahre geschätzt.
– Zwei Personen wurden als schlank beschrieben.
– Zur Bekleidung beschrieb der Geschädigte, dass zwei Täter schwarz gekleidet waren und Stiefel trugen.
– Alle vier Täter sollen eine schwarze Maske vor dem Gesicht getragen haben.

Der junge Afghane wies leichte Verletzungen im Gesicht auf und war vorsorglich zur medizinischen Betreuung über Nacht im Krankenhaus untergebracht.

Die Kripo Saalfeld führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Zeugenhinweise. Hinweise zu den unbekannten Tätern werden unter Tel. 03672/417-1464 entgegen genommen.

Ein Tathergang, der Widersprüche aufweist. Auf Nachfrage des SaaleJournal erklärte soeben ein Polizeisprecher, dass „in alle Richtungen ermittelt wird“. Es sei nicht auszuschließen, „dass sich die Geschichte nicht so wie geschildert zugetragen hat.“