Quartett kandidiert für Amt des Saalfelder Bürgermeisters

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So langsam füllt sich das Bewerber-Becken der Kandidaten für das Amt des Saalfelder Bürgermeisters: Neben Dr. Steffen Kania (CDU), Steffen Lutz (SPD) und Oliver Brömel (parteilos) tritt auch der Parteilose Sebastian Sussek zur Wahl am 15. April an. Eine Stichwahl zwei Wochen später erscheint daher nicht ausgeschlossen.

Die beiden Letztgenannten stellten sich gestern Abend der Saalfelder Wählergruppe DIE JUNGEN vor (Dr. Steffen Kania war bereits dort zu gast, Steffen Lutz wird sein Programm kommende Woche vorstellen) . Sebastian Sussek (Jahrgang 1979, ledig, kinderlos, gelernter Industriemechaniker) nannte als Motivation, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren ein Gespräch mit Landrat Marko Wolfram vor einem Jahr. „Er hat mich dazu ermuntert und regelrecht aufgefordert, zu kandidieren, weil er mir das Amt zutraut.“ Zum Zehn-Punkte-Plan des Bewerbers gehören neben einem klaren Nein zum geplanten Fachmarktzentrum u. a. bezahlbarer Wohnraum für junge Familien, die Abschaffung der Gelben Säcke, stabile Kindergartenbeiträge und die Erhaltung und Unterstützung von Jugendeinrichtungen wie Klubhaus oder Schloßberg. Mehr Veranstaltungen für junges Publikum oder Publikum mittleren Alters und flexiblere Handhabung bei Veranstaltungen Dritter im „Meiniger Hof“ war ein weiterer Punkt.

Oliver Brömel (Jahrgang 1966, verheiratet, drei Kinder, gelernter Gas-Wasser-Installateur) will sich u. a. stark machen für eine Senkung der Grund- und Gewerbesteuer, mehr Stadtgrün, eine wirkliche Bürgerbeteiligung an wichtigen Entscheidungen, den Ausbau und die Sicherung der Medizinischen Fachschule. Brömel ist seit zehn Jahren im Werbering Saalfeld aktiv und Vorsitzender der Vereinigung. Eine Verbesserung der Parkplatzsituation in der Innenstadt steht somit nicht von ungefähr auf seiner Agenda.

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