Prügelorgie von Irakern in Weimar

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Am frühen Samstag kam es in Weimar am August-Baudert-Platz zu Schlägereien zwischen irakischen Asylbewerbern, vermeldet die Polizei. Vor dem Bahnhof warteten drei irakische Asylbewerber (22, 27, 28) auf den Zug nach Apolda, um zu ihrer Flüchtlingsunterkunft zu gelangen. Hier trafen sie auf eine mehrköpfige Gruppe weiterere irakischer Flüchtlinge aus Weimar. Es kam zu einer verbalen und in der Folge zu einer körperlichen Auseinandersetzung. In diesem Fall griff die Gruppe aus Weimar mit Flaschen und Steinen an. Dabei erlitten zwei der Flüchtlinge aus Apolda (26, 27) Schnittverletzungen am Kopf und am Halsbereich. Sie mussten ärztlich versorgt werden. In der Folge flüchteten die Täter. Durch die Polizei wurden drei Täter (18, 20, 26) in der Rolfstraße gestellt und vorläufig festgenommen. Dabei leisteten zwei der betrunkenen Männer aktiv Widerstand, wobei ein Beamter leicht verletzt wurde. Auf Grund des Widerstandes kamen Pfefferspray und Handfesseln zum Einsatz. Nach ihrer Ausnüchterung wurden beide wieder aus dem Gewahrsam entlassen.

Schon im Vorfeld war es zwischen den beiden Gruppen zu körperlichen Auseinandersetzungen in Weimar gekommen. Gegen 2:30 Uhr kam es zu einer Schlägerei in einer Gaststätte am Markt, die sich eine Studne darauf im Bereich der Windischen Gasse fortsetzt. In diesen beiden Fällen wurden ein 28-jähriger und ein 27-jähriger Iraker verletzt. Gegen alle Täter wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Zum Grund der Auseinandersetzungen liegen bisher noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.