Nachgefragt im AfD-Kreisverband Süd-Ost-Thüringen

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Fragen an Holger Winterstein, seit 2016 1. Sprecher des AfD-Kreisverbands Süd-Ost-Thüringen:

Wie hat sich die Mitgliederzahl im Kreisverband entwickelt?

Am 19. März 2016 waren es 54 Mitglieder, am 2. November dann 74 und heute sind es nach letzter Aktualisierung 94 Mitglieder. Ein paar Freischaltungen stehen auch noch aus. Damit haben wir uns seit dem Beginn unserer Legislatur fast verdoppelt. Diese überdurchschnittliche Entwicklung haben wir mit Sicherheit dem Einsatz in den Gebietsverbänden zu verdanken.

Ohne Moos nix los …

Die finanzielle Situation im Kreisverband kann man als gut bezeichnen. Unter der straffen Hand unserer Schatzmeisterin konnten Rücklagen aufgebaut werden, die im Wahlkampf 2017 sicherlich gute Dienste leisten werden.

Im AfD-Gebälk Saalfeld-Rudolstadt hörte man es gelegentlich knirschen …


Ja, auch Querelen gab es. Die Führungsmannschaft in Saalfeld-Rudolstadt hat sich gefunden, gestritten, neu gefunden und muss sich gerade wieder neu erfinden. Auch in Saale-Orla sind Erwartung und Realität aufeinandergeprrallt und auch hier muss man sich dringend zusammensetzen. Letzte Tiefschläge waren die Parteiaustritte einiger Aktivisten, die sich enttäuscht zeigten.

Für die Bundestagswahl bereits mit Direktkandidaten gerüstet?

Für die Bundestagswahl mussten Mitglieder ausgewählt werden, denen man zutraut, den Wahlkampf mit größtmöglichem Erfolg durchzustehen. Hierzu war durch die Veränderung der Bundestagswahlkreise ein Spagat notwendig. So mussten die Gebiete Saalfeld-Rudolstad und Saale Orla gemeinsam mit dem Saale-Holzlandkreis einen Kandidaten finden und der Landkreis Sonneberg gemeinsam mit dem Kreisverband Südthüringen. Für den Wahlkreis 195 (Saalfeld-Rudolstadt – Saale-Holzland-Kreis – Saale-Orla-Kreis) setzte sich Prof. Dr. Michael Kaufmann in der Stichwahl knapp durch und im Wahlkreis 196 (Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen – Sonneberg) lag Torsten Ludwig nach einer turbulenten Kampfabstimmung vorn.

Wie war der Kreisverband beim jüngsten Bundesparteitag in Köln vertreten?

Unser Ziel der Entsendung eines Delegierten aus unserem Kreisverband zum Bundesparteitag wurde leider verfehlt.

Wie sieht der Alltag derzeit aus?

Es wurden wieder zahlreiche Bürgerstammtische und Informationsabende mit Abgeordneten und bekannten Persönlichkeiten organisiert. Stellvertretend sei hier der Besuch der Menschenrechtlerin Leyla Bilge in Sonneberg genannt. Wir gehen in die richtige Richtung.