Lesung in Saalfeld: Warum die Energiewende nicht funktionieren kann

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Im Herbst 2014 erschien Alexander Wendts vielbeachtetes Buch Der Grüne Blackout: Warum die Energiewende nicht funktionieren kann. Antworten auf viele Fragen: Warum steigt der Strompreis seit Jahren, gegen alle Prognosen? Wie konnten sich Politiker und Fachleute derart kollektiv irren? Warum sind die Millionen grüner Jobs nie entstanden? Vor allem aber: Welche Endsumme steht auf der Rechnung, wenn der Ökostrom irgendwann die deutsche Energieversorgung dominiert?

Alexander Wendt zeigt sehr anschaulich, dass die sogenannte Energiewende nicht an ihren Gegnern, sondern am Wunderglauben und Nichtwissen ihrer Befürworter scheitert.

Wer in dieser Debatte fundiert mitreden will, der sollte sich den nachstehenden Termin dick im Kalender anstreichen: Das Füllhorn von unentbehrlichen Fakten, Analysen und Antworten wird in Wöhlsdorf ausgeschüttet! Der geneigte Zuhörer wird dann erfahren, dass er als Verbraucher auch für Strom zahlt, der nie produziert wurde. Sie erfahren zudem, welche unermesslichen Schäden der Windkraftausbau in der Natur hinterlässt. Und es geht nicht zuletzt darum, wer von der Milliarden-Umverteilung profitiert.

Am Donnerstag, 18. Mai 2017, liest der Autor in Saalfeld und stellt sich Fragen des Publikums. Zeit: 19:00 – 21:00 Uhr. Ort: „Prinz – Hacienda Mexicana“ – Wöhlsdorf 1, 07318 Saalfeld. Karten sind an der Abendkasse für 5 Euro erhältlich.

Alexander Wendt, geboren 1966 in Leipzig, lebt und arbeitet derzeit in München und schrieb seit 1989 als Journalist und Autor unter anderem für „Die Welt“, „stern“, „Der Tagesspiegel“, „WirtschaftsWoche“ und „Focus“. 2005 gründete er die Galerie Quartier in Leipzig, die er bis 2010 leitete. Sein jüngstes Buch ist „Du Miststück – Meine Depression und ich“ (S. Fischer). Mehr auf dem Blog des Autors. Foto: David Friedman