Leckeres Wildbret aus heimischen Wäldern

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Jetzt schon an den Weihnachtsbraten denken! ThüringenForst, landesweit größter Anbieter von frischem, heimischem Wildfleisch, erhöht in der Hauptjagdzeit seine Angebotspalette. Damit wird auf das anstehende Nachfragehoch seit Oktober reagiert, um auch alle Wünsche nach einem Wildbraten zum Weihnachtsfest befriedigen zu können. Denn nicht nur der Privatverbraucher, auch die Küchenchefs vieler Restaurants und sogar Spitzenköche haben das gesunde und naturbelassene Bioprodukt für sich neu entdeckt.

Heimisches Wildfleisch: Natürlicher und gesunder Fleischgenuss aus der Region
Jährlich setzt die Landesforstanstalt knapp 400 Tonnen Wildbret, insbesondere Rot-, Reh- und Schwarzwild um. „Wildbret ist ein hochwertiges Lebensmittel und liegt voll im Trend der leichten, fettarmen, aber biologisch vollwertigen Küche“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Wildfleisch hat gegenüber dem Fleisch von Schlachttieren einen erheblich geringeren Fettanteil und einen höheren Eiweißanteil. Es ist kalorienarm, reich an Mineralstoffen wie Kalzium, Eisen, Phosphor und Vitaminen. Wildfleisch ist bekömmlich und leicht verdaulich, was gerade für Senioren und Kinder wichtig ist. Und: „Wildbret ist von Tieren, die in natürlicher Umgebung aufwuchsen, sich von Waldkräutern, Gräsern und Eicheln ernährten und als regionales Produkt auch durch keinen Tiertransport gestresst wurden“ so Gebhardt abschließend.

Wildfleisch eignet sich gut zum Einfrieren
Wildfleisch eignet sich gut zum Einfrieren bei -18 Grad. Das Fleisch wird bei diesem Prozess sogar noch etwas mürber und gewinnt damit an Qualität. Reh und Hirsch lassen sich so 12 Monate, Wildschwein 6 Monate, Hase und Wildkaninchen bis zu 8 Monate lagern. Zu beachten ist, dass das Fleisch zuvor nicht gewaschen und auch nicht mariniert werden darf. Vakuumiertes Wildfleisch hält sich ca. eine Woche, frisches Wildfleisch aus dem Kühlschrank sollte binnen zwei Tagen verbraucht werden. Wildfleisch ist nicht für den Rohverzehr geeignet. Gefrorenes Wildfleisch sollte im Kühlschrank langsam aufgetaut werden, austretender am besten in einem Gefäß auffangen und wegschütten. Das Beizen und Spicken von Wildfleisch ist bei der heutigen Qualität nicht mehr erforderlich. Gehört aber der mild säuerliche, würzige Geschmack beim Wild für Sie dazu, spricht natürlich nichts dagegen.

Frisches Wildfleisch in jedem Forstamt oder vom Hofladen Willrode
An jedem der 24 Forstämter der Landesforstanstalt wird derzeit frisch erlegtes, lebensmittelhygienisch einwandfreies Wildbret direkt von der Wildkühlzelle zum Verkauf angeboten. Die Abnahmepreise von ganzem Wild in den Forstämtern bewegt sich, je nach Wildart, zwischen 3 und 5 Euro pro kg (in der Decke, mit Haupt, mit Läufen). Wer nur kleine oder veredelte Portionen kaufen will, kann sich an das Forsthaus Willrode bei Erfurt wenden oder an den Metzger seines Vertrauens, dann allerdings zu höheren Preisen. Übrigens bietet ThüringenForst eigens ein Wildkochbuch zur Zubereitung von heimischem Wildbret an, erhältlich in den meisten Forstämtern.

Foto: Daniela Tröger. Auch in der Pfanne macht sich Wildfleisch positiv bemerkbar: Der Fleischschwund durch Erhitzen ist vergleichsweise gering.