Fragebogen: Boris Culina

Ansichten, Fragebogen

Was denken und fühlen Politiker, Unternehmer, Freunde, Bekannte oder Kollegen unserer Leser? Welche Maxime haben sie? Fragen, die immer wieder gern gestellt werden. Wir werden in unregelmäßigen Abständen unseren modifizierten Fragebogen mit der freundlichen Bitte um Beantwortung ausreichen.
Vorbild ist der wohl berühmteste Fragebogen der Welt, der den Namen des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922) trägt. Dieser hat ihn jedoch nicht entworfen, sondern lediglich ausgefüllt. Streng genommen sogar zwei Mal: Erstmals bei einem “Questionnaire” anlässlich einer Geburtstagsparty der Tochter des späteren französischen Präsidenten Félix Faure im zarten Alter von 13 Jahren. Als Proust 20 Lenze zählte, füllte er einen ähnlichen Fragebogen aus, dem er selber den Titel “Marcel Proust par lui-même” (Marcel Proust über sich selbst) gab.

Heute: Boris Culina. Der 30-Jährige besuchte die Saalfelder Sabelschule und wurde anschließend in Nürnberg zum Versicherungskaufmann ausgebildet. Danach kehrte er nach Saalfeld zurück und arbeitete für die Wirtschafts- und Finanzberatung D. Culina, die seit 1990 in Saalfeld ansässig ist, als Versicherungsmakler. Seit 2011 ist er Geschäftsführer der CULINA GmbH & Co. KG. Das Unternehmen betreut 23.000 Kunden in 16 Büros, vor allem in Thüringen. Für DIE JUNGEN ist er im Saalfelder Stadtrat aktiv.

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit:
Carpe diem.

Als Kind wollte ich werden:
Pilot.

Worauf ich stolz bin:
Auf mein Kind. Auf die Familie.

Das sagt man mir nach:
Wer mich besser kennt: Hilfsbereit und freundlich zu sein.
Wer mich gar nicht kennt: Arrogant zu sein.

Was ich am meisten verabscheue:
Lügen.

Meine Lieblingsperson in der Geschichte:
Ich mag die Geschichte nicht.

Mit diesem Prominenten würde ich gern einen Tag tauschen:
Mit niemandem.

Wo ich meinen Ruhestand verbringen würde:
In Saalfeld.

Was ich am liebsten esse und trinke:
Fleisch in allen Variationen. Rum.

Das will ich auf meiner Beerdigung gar nicht hören:
Er hat sein Leben nicht genutzt.