Drei Stichwahlen: Saalfeld, Bad Blankenburg, Kaulsdorf

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Nur zwei Platzhirsche stellten sich im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt dem Votum der Wähler. In Kaulsdorf, Saalfeld, Bad Blankenburg und Gräfenthal ging es um die Entscheidung, welche neuen Besen künftig im Rathaus kehren sollen. Unterirdisch: Die Wahlbeteiligung. In Saalfeld und Rudolstadt ging nicht einmal jeder Zweite wählen!

In Rudolstadt bleibt alles beim Alten. Amtsinhaber Jörg Reichl wird weitere sechs Jahre amtieren. Nach 63,1 Prozent vor sechs Jahren wurden es 2018 dann 77,3 Prozent. Die Bewerber der Linken und der Grünen scheiterten kläglich an den Wählern.

In Saalfeld heißt es in zwei Wochen: SPD-Steffen (Lutz) gegen CDU-Steffen (Dr. Kania). Im ersten Wahlgang lag Dr. Kania mit 43,5 Prozent der Stimmen vorn (Lutz: 32,3 Prozent).

In Bad Blankenburg gehen Mike George (Freie Wähler, 42,3 Prozent) und Thomas Persike (Linke, 25,9 Prozent) in die Stichwahl in 14 Tagen.

Andrea Wende in Unterwellenborn gewann ebenso unangefochten. 87 Prozent der Wähler votierten für sie, 2012 waren es 72,5 Prozent.

In Gräfenthal heißt der neue Bürgermeister Dr. Wolfgang Wehr, er erzielte 67,3 Prozent der Stimmen.

In Kaulsdorf gehen Roger Esefeld (CDU, 37,6 Prozent) und die unabhängige Kandidatin Kerstin Barczus (30,4 Prozent) am 29. April in die Stichwahl.

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