DIE JUNGEN: Angekommen in der Saalfelder Lokalpolitik

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DIE JUNGEN sitzen nun bereits seit drei Jahren im Saalfelder Stadtrat. Eric H. Weigelt zieht ein kurzes Fazit über Gewesenes und blickt auf Zukünftiges.

Sind alle Blütenträume gereift?
Nicht alle, aber viele! Wir sind inzwischen gut vernetzt, stehen in der virtuellen Welt (Webseite, Facebook) bestens da und  werden auch in der Realität  nicht nur wahrgenommen, sondern respektiert.

Was steht auf der Haben-Seite?
Ich würde sagen: Wir sind im Jahr 2017 definitiv etabliert, unsere Stimmen finden Gehör. Die Jungen sind in der Saalfelder Kommunalpolitik angekommen. Wir heften uns an die Fahne, maßgeblich ein 300.00 Euro-Sinnlosprojekt wie den Feenturm verhindert zu haben. Statt dessen gibt es nun drei Projekte fürs gleiche Geld (u. a. den Walderlebnispfad). Die Wohnmobil- und Caravan-Stellplätze gehen dabei auf unser Konto.
Wir haben es darüber hinaus geschafft, für mehr Transparenz zu sorgen – auch wenn uns das nicht immer Beifall einbrachte.

Wie geht es weiter in der jetzigen Legislaturperiode?
Wir setzen weiter auf Überraschungen. Und die wird es gewiss geben …

Wie weiter mit “DIE JUNGEN” als Wählervereinigung?
Natürlich arbeiten wir daran, dass uns der Nachwuchs nicht ausgeht. Schön wäre zudem, wenn wir uns nach der nächsten Wahl breiter aufstellen könnten, um dann auch die Arbeit und unsere gesteckten Ziele noch effektiver bearbeiten und verteilen zu können. Derzeit ist es mit zwei Stadträten nicht einfach, auf allen Ausschuss-“Hochzeiten” gleichermaßen gut zu tanzen. Wenn sich deutlich mehr Frauen bei uns einbringen würden, wäre das sehr zu begrüßen.

Was machen eigentlich die Jungen, die die “Altersgrenze” erreichen?
Es gibt vielfältige Überlegungen. Der Eine oder Andere denkt auch über den Eintritt in eine Partei nach. Andere könnten sich Wählergemeinschaften anschließen. Aber da möchte ich nicht spekulieren.