Deutlicher Anstieg des Briefwahlaufkommens im Freistaat

Allgemein

Wie Landeswahlleiter Günter Krombholz soeben mitteilte, hatten bis zum vergangenen Mittwoch rund 203.000 Wähler die Briefwahlunterlagen abgefordert. Dies entspricht elf Tage vor der Wahl einem Anteil von 11,6 Prozent der Thüringer Wahlberechtigten. Zur Bundestagswahl 2013 betrug die Abforderung der Briefwahlunterlagen 13 Tage vor der Wahl 6,1 Prozent.

Bei der derzeitigen Beantragung von Briefwahlunterlagen sind regional größere Unterschiede erkennbar. Wahlkreise mit zurzeit größerer Beantragung sind der Wahlkreis 193 Erfurt – Weimar – Weimarer Land II (15,3 Prozent) und der Wahlkreis 191 Jena – Sömmerda – Weimarer-Land I (13,2 Prozent). Die mit der zurzeit geringsten Beantragung sind der Wahlkreis 196 Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen – Sonneberg mit 10,0 Prozent und der Wahlkreis 189 Eichsfeld – Nordhausen – Kyffhäuserkreis mit 10,2 Prozent.

„Alle Wahlberechtigten, die bei der Bundestagswahl beabsichtigen per Brief zu wählen, müssen die Briefwahlunterlagen schnellstmöglich anfordern, denn die Wahlbriefe müssen bis zum 24. September 2017 wieder bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Stelle eingegangen sein, sonst werden sie nicht mitgezählt. Es besteht auch die Möglichkeit, als Wähler die Briefwahlunterlagen direkt bei der Gemeindebehörde abzuholen und auch dort an Ort und Stelle die Briefwahl auszuüben“, so der Landeswahlleiter.