Dem Heinerhofbauern sein Knecht über SPD-Frauen

Allgemein, Ansichten, Debatte

Von Max Erdinger – In der „Welt“ von vorgestern gab es einen Artikel über den ganz und gar unmenschlichen Sexismus, der es den SPD-Frauen schier unmöglich macht, sich fröhlich durch ihren beschwerlichen Alltag zu lächeln. Meinereiner war so betroffen und so verunsichert, daß er dem Heinerhofbauern seinem Knecht die Zeitung vorgelesen hat, um zu erfahren, ob er einen Ratschlag für die armen Frauen hat. Da bin ich an den Richtigen gekommen. Eine Reportage vom Land.

Aus der „Welt“ – Zitat: „Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) hat die neu entfachte Debatte über Sexismus in der Gesellschaft begrüßt. „Sexismus ist Alltag, in der einen Branche mehr als in der anderen“ sagte die Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. – Zitatende.

Dem Heinerhofbauern sein Knecht hat sich erst einmal das Bild von der Frau Barley zeigen lassen und hat dann resignativ geseufzt: „Na ja.“ Dann hat er geschwiegen. „Wie, na ja …“ hakte ich nach. Der Knecht dann: „Das mit der Branche stimmt schon. Bei dene Weiber ist es ja ganz anders als bei der Bäuerin. Die Bäuerin steht mit den Hühnern auf, schlüpft in ihre Gummistiefel und dann hat sie den ganzen Tag einen Haufen Arbeit. Die hat keine Zeit für einen solchen Schmarren“.

Diese SPD-Weiber, sagt er, müssten ja nichts arbeiten, sondern bloß recht gescheit daherreden und einen Verstand vortäuschen. Wie es aber mit dem Verstand von Weibspersonen aussieht, sagt er, die in der Früh erst einmal vor einem vollen Kleiderschrank stehen und sich darüber beschweren, daß sie nichts zum Anziehen haben, kann man sich leicht selber ausmalen.

Die hätten schon schlechte Laune, bis sie einmal angezogen sind, sagt er, und dann täten sie sich schminktechnisch mit der Farbe an die Kleider anpassen, die ihnen sowieso schon nicht gefallen, obwohl sie ihnen einmal gefallen haben müssen, weil sie die sonst nicht gekauft hätten. Und trotzdem stünden diese Weibspersonen dann noch stundenlang vor dem Spiegel, zupften sich hier eine Haarsträhne zurecht und wischten sich dort einen Farbschmierer von der Backe, weil sie irgendwie schön sein wollen und irgendjemandem gefallen wollen.

Wenn die einfach aufstehen -, in ihre Gummistiefel schlüpfen – und mit der Arbeit anfangen würden, dann hätten sie auch kein Sexismusproblem. So hat er es gesagt. Wenn die nämlich in Gummistiefeln und unfrisiert vor einem Misthaufen statt vor einer Dienstlimousine ihren Schmarren erzählen würden, sagt er, dann würden ihnen die Männer viel eher übers Maul fahren, anstatt sich Gedanken zu machen über das, was sie wieder zu meckern haben. Das könne man beim Heinerhofbauern und der Bäuerin beobachten, meint der Knecht. Wenn die Bäuerin einen Schmarren erzählt, dann fährt ihr der Bauer übers Maul, sagt er. Und daß man sich nicht aufregen soll über solche SPD-Weiber, weil bei denen schon eine halbe Stunde nach dem Aufstehen klar ist, daß sie nicht mehr ganz rund laufen. Die wüssten genau, daß sie sich ihren Schmarren erlauben können, weil sie sich vorher einigermaßen schick angezogen und die Haare gewaschen haben. Es wäre wurscht, was die zu meckern haben. Die meckern sowieso dauernd, hat er gesagt. Eine SPD-Frau, die nicht dauernd etwas an den Männern herumzumeckern hätte, kann er sich gar nicht vorstellen. Er glaubt sogar, daß die einen Meckertest machen müssen, bevor sie bei der SPD eintreten dürfen.

„Welt“ – Zitat: “Deshalb ist die Debatte, die durch #MeToo ausgelöst wurde, immens wichtig. Andererseits finde ich es auch frustrierend, weil wir das Thema Sexismus immer wieder diskutieren und sich nicht viel ändert.“ – Zitatende.

„MeToo“ hätte er schon gehört, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht. Da ginge es um diesen Hollywood-Produzenten Weinstein oder Steinwein, der schönen Weibern erst dann eine Rolle gegeben haben soll, wenn sie sich vorher auf Sex mit ihm eingelassen hätten. Der hätte wahrscheinlich viel Sex gehabt, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht, weil es viele schöne Weiber in Hollywood gibt und weil er viele Rollen zu vergeben hatte.

Interessant wäre, sagt der Knecht, daß sich ein Haufen dieser Weibspersonen erst dann beschwert haben, als sie nach Jahren durch ihre Rollen zu einem Haufen Geld gekommen sind. Wie sie noch keine Rolle gehabt haben und noch kein Geld, hätten sie sich lieber von dem Steinwein … Weinstein vögeln lassen oder ihm einen geblasen. Ihm kommt das so vor, sagt er, wie bei einer Nutte, die sich im Alter darüber beschwert, daß sie in jungen Jahren sexuell ausgebeutet worden sei.

Das braucht man nicht ernst zu nehmen, meint er. „Diamonds are a girls best friends“, hätte die Monroe früher gesungen. Und die sei auch immer lang vor ihrem Kleiderschrank gestanden, um sich zu überlegen, von wem sie sich ausziehen lassen will und was sie deswegen am geschicktesten anzieht. Daß sich die SPD-Weiber immer wieder gern über den Sexismus unterhalten, sagt er, liegt daran, daß sie von Milchvieh und vom Ackerbau nichts verstehen. Sonst würden sie sich darüber unterhalten. Überhaupt sagt er, daß drei SPD-Weiber, die miteinander quatschen, wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung gegen alles Männliche verhaftet gehören.

„Welt“ – Zitat: „Die Ministerin forderte härtere Gesetze. „Was körperliche Übergriffe angeht, wie Hand aufs Knie legen, sollten wir juristisch schärfer werden“, sagte sie. Barley betonte, bei Sexismus gehe es nicht ums Flirten, sondern immer um Macht. Daher müsse sich das „Machtgefälle zwischen den Geschlechtern“ in Deutschland ändern.“ – Zitatende.

Da kann man einmal sehen, was diese schick angezogenen Parfumweiber von der SPD sich alles erlauben können, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht. Wenn die Bäuerin dem Bauern mit einem solchen Quark daherkäme, würde er die Hand nicht aufs Knie der Bäuerin, sondern die ganze Bäuerin übers Knie legen. Und zwar über sein eigenes. Wenn es ein Machtgefälle zwischen den Geschlechtern gibt, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht, dann eines, bei dem die Weiber die obere Position einnehmen. Wenigstens in der Stadt sei das so. Als er beim letzten Martinimarkt in der Stadt gewesen sei, sagt er, habe er es ganz genau beobachten können.

Martini ist im November. Kalt sei es gewesen, erzählt dem Heinerhofbauern sein Knecht, und trotzdem seien viele Weiber umeinandergelaufen, als ob Hochsommer wär´. Besonders die, die etwas zum Herzeigen haben. Weil sie lieber frieren und sich eine Blasenentzündung holen, als ihre körperlichen Reize warm zu verpacken. Weil sie genau wissen, was wichtig ist, um weiterzukommen. Dem Weinstein .. Steinwein seine Rollenweiber seien da auch nicht anders, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht. Die wissen alle, warum sie liebenswert sind. Wegen ihrem Verstand und ihrer Herzlichkeit ist es nicht, sagt er. Und daß sie das eben ganz genau wüssten. Und daß sie das auch ohne Verstand zugeben könnten, wenn sie dafür wenigstens einen Anstand hätten.

Den hätten sie aber auch nicht. Wo man in der Stadt hinschaut, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht, grinsen einen irgendwelche schönen Weiber von kleinen und großen Werbeplakaten an. Keines schaut aus wie der Einstein, sagt er. Aber alle bewirken sie, daß den Männern der Geldbeutel lockerer sitzt. Der Mühlbauer, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht, habe sich erst neulich einen Lederimitat-Lenkradüberzug für seinen Mähdrescher gekauft, weil sich den eine üppige Blondine mit Schlafzimmerblick auf der Verpackung aus der offenen Bluse herausgezogen hat. Seither glaubt er, daß er ihre Titten in der Hand hat, wenn er mit seinem Mähdrescher aufs Feld fährt.

Von wegen Machtgefälle. Wenn diese SPD-Weiber juristisch härter gegen irgendwas vorgehen wollen, sagt er, dann sollen sie gegen die sexuelle Belästigung härter vorgehen, der Männer andauernd ausgesetzt sind. Er sei anläßlich des Martinimarktes in der Fußgängerzone gewesen, als eine mit hochgereckter Nasenspitze an ihm und den anderen Knechten vorbeigestöckelt ist, ihn und alle anderen mit Nichtbeachtung belegte, und trotzdem hätten sie sich alle den wippenden Saum ihres kurzen Röckchens über den Nahtstrümpfen und ihre bald aus der Bluse quellenden Monstermöpse anschauen müssen.

Das sei eindeutig eine sexuelle Belästigung gewesen, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht. Wenn er sich überlegt, was passiert wäre, wenn das Machtgefälle zwischen den Geschlechtern so wäre, wie diese geschniegelten SPD-Weiber meinen, dann wäre die nicht so ohne weiteres weitergestöckelt, sondern dann hätte es einen Martini-Gangbang gegeben. Oder einen Knechtsbang, wenn man so will. Und daß er die Schnauze voll davon hat, sich erst sexuell belästigen zu lassen, um dann auch noch zur Sau gemacht zu werden.

Diese Weiber, sagt dem Heinerhofbauern sein Knecht, täten gerade so, als seien sie allein auf der Welt und könnten selbst gar nichts dazu beitragen, daß nichts eskaliert. Die benehmen sich, als würde der ganze öffentliche Raum ihnen allein gehören. Eine gottverdammte Rücksichtslosigkeit sei das, sagt er. Und daß SPD-Weiber zu blöd sind, eine Rücksichtslosigkeit zu erkennen, wenn sie eine sehen. Wenn diese Chebli von der SPD aussehen würde und auftreten würde wie dem Heinerhofbauern seine Bäuerin, wäre sie niemals Staatssekretärin geworden. Obwohl die Bäuerin eine kluge Frau ist, sagt er. Das könnte die Chebli ruhig einmal zugeben. So viel Ehrlichkeit könnte schon sein, meint er.

„Welt“ – Zitat: „Die Ministerin kritisierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die „wenig aktiv für Frauen“ mache. „Immer, wenn es darum geht, die 21 Prozent Lohnlücke zwischen Frauen und Männern auszugleichen oder eine starke Frauenquote einzuführen, ist sie leider nicht an der Seite der Frauen“, sagte sie.“ – Zitatende.

Dem Heinerhofbauern sein Knecht sagt, daß es genau dieses unglaubliche Geschmarr sei, welches ihn an den SPD-Weibern zur Weißglut bringt. Und dann äffte er die Ministerin nach: „Immer, wenn es darum geht, daß sich diese Weiber nicht für irgendwelche Klamotten entscheiden können, dafür, ob sie Eigenverantwortung akzeptieren wollen oder nicht, oder dafür, ob sie um 13 Prozent oder um 21 Prozent beschissen sein wollen, ob es jede Dritte oder jede Vierte sein soll, oder jede Zweite jeden dritten Monat; immer, wenn sie sich nicht entscheiden können, ob sie bei gleicher Arbeit oder gleichwertiger Arbeit die Opfer sein wollen und immer, wenn sie sich nicht entscheiden können, ob sie nun gleichheitsfeministisch oder differenzfeministisch daherschwallen sollen; immer, wenn sie sich nicht entscheiden können, ob sie nun wegen ihrer Qualifikation oder ihrer Mumu eine Karriere machen wollen und immer, wenn sie ihr saudummes Maul aufreißen, kann ich leider nicht an der Seite dieser völlig verblödeten und unverschämten Quatschtanten stehen. Und alle Männer, die sechs Jahre vor diesen Xanthippen ins Gras beißen, können sechs Jahre lang nicht an ihrer Seite stehen. Das ist diesen pestilenzartigen Weibern aber völlig wurscht.“ Und daß er froh sei, daß es auf dem Heinerhof keine SPD-Weiber gibt, weil er ihnen sonst die Scheißhausbürste um die Ohren dreschen müsste.

Das hat er zum Schluß auch noch gesagt.

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