Bundespolizei stellt Jahresbericht vor

Allgemein

Polizeibeamte sind keine Tiere, keine anonyme Masse. Es sind Menschen mit Verstand und Seele – und die Würde des Menschen gilt selbstverständlich auch für uns. Für die, die „ACAB“ an Wände schmieren, sind es nur die „Bastarde“, die getreten werden dürfen, selbst wenn sie schon am Boden liegen – beschämend.
Dr. Dieter Romann, Präsident des Bundespolizeipräsidiums

Die Bundespolizei hat heute ihren aktuellen Jahresbericht vorgestellt. Damit stellt sie nicht nur Schwerpunkte und aktuelle Zahlen aus ihren gesetzlichen Aufgabenbereichen vor, sondern gibt auch einen Einblick in die Organisations-, Personal- und Haushaltsstruktur der Behörde. Darüber hinaus widmet sich der Jahresbericht im Besonderen den Themen „Terrorismusbekämpfung“, „Fahndung“ und „illegale Migration“, die die Bundespolizei auch im Jahr 2016 stark gefordert haben. (Jahresbericht 2016 als PDF)

Ein paar Fakten: Das Durchschnittsalter der Bundespolizisten ist weiter gestiegen und beträgt derzeit 44,37 Jahre. 1.171 Vollzugsbeamte wurden im Berichtszeitraum in Ausübung ihres Dienstes verletzt. 13.751 nationale und internationale Haftbefehle wurden vollstreckt. Bei Luftsicherheitskontrollen auf Flughäfen wurden 304.922 verbotene Gegenstände festgestellt, darunter 579 Schusswaffen, 1.795 Schusswaffennachbildungen sowie 1.898 Sprengstoffe und Munitionsteile. Die von der Bundespolizei festgestellten Körperverletzungsdelikte sind um 12,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2015 gestiegen.

Grafiken: Bundespolizei

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