AWO-Chef: „Alle freuen sich auf die Bereicherung durch künftige Praktikantin“

Allgemein, dies & das, Lokales & Regionales

Am vergangenen Freitag erschien „Missglückter Aushang, 2. Versuch“. Wir haben vier Fragen vieler Eltern aus dem Kindergarten Knirpsenland in Rudolstadt-Volkstedt an den Geschäftsführer der AWO Soziale Dienste Rudolstadt gGmbH Hans-Heinrich Tschoepke weiter gereicht. Die Antworten und Fragen anbei:

Warum ist ausgerechnet ein Kindergarten geeignet, einen Sprachkurs Deutsch für Erwachsenen zu unterstützen?
Geeignet ist der Kindergarten genauso wie andere Einrichtungen auch. Entscheidend ist das Interesse der Praktikantin und unsere Beurteilung der Geeignetheit. Beides ist gegeben.

Woher weiß die AWO mit Sicherheit, dass die Frau aus Afghanistan genau diejenige ist, für die sie sich ausgibt?
Wir beurteilen Menschen nicht nach ihrem Aussehen oder Ihrem Geburtsort. Wenn wir Praktika vergeben folgt dies nach immer den gleichen Regeln: Vorliegend werden alle Voraussetzungen für ein vermutlich erfolgreiches Praktikum erfüllt.

Woher weiß die AWO, dass sie garantiert keine Tuberkulose in sich trägt? Keine bösen Absichten hat?
iehe Frage zwei, die Praktikantin muss wie alle anderen Praktikanten auch bestimmten Gesundheitsstandards genügen. Eine Garantie kann es bei keinem Praktikanten geben, und dies muss es auch nicht.

Warum startet die AWO einen erneuten Versuchsballon ohne vorherige Information der Eltern, nachdem Ähnliches in Cumbach vor wenigen Wochen gründlich daneben ging?
Der Aushang ist eine Information an die Eltern, auch die Elternvertretung und alle Erzieherinnen fühlen sich gut informiert und freuen sich auf die Bereicherung durch unsere künftige Praktikantin.