AfD-Fraktion protestiert beim MDR gegen umstrittene Kika-Sendung

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Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Stefan Möller, hat in einem Brief an die Intendantin des MDR, Karola Wille, Protest gegen die Ausstrahlung der Kika-Sendung „Schau in meine Welt! – Malvina, Diaa und die Liebe“ (Link zur Mediathek) eingelegt. Dem MDR obliegt die Federführung für die laufenden Geschäfte des Kinderkanals (Kika) von ARD und ZDF. Die Sendung wurde laut Möller vom Kika in zum Teil romantisierend-verklärender Sprache beworben, etwa mit folgenden Worten: „Es ist die Geschichte von einem Jungen aus Syrien, der sich unsterblich in eine Prinzessin verliebt.“

Der AfD-Politiker schreibt: „In der Sendung geht es nicht einfach um eine romantische Liebesgeschichte. Die manipulative Botschaft für die junge Zielgruppe des Kika ist: Eine Beziehung einer jungen deutschen Frau mit einem älteren muslimischen Araber mag vor der ein oder anderen Hürde stehen, aber wenn sich die junge Frau dem islamistisch geprägten Weltbild anpasst, können die beiden glücklich sein. So unterwirft sich das Mädchen im Film ‚ihm zuliebe‘ bereits teilweise religiösen Speiseregeln und Kleidungs- und Verhaltensgeboten.

Zudem haben die Macher der Sendung offenkundige Indizien für falsche Altersangaben des Manns, der augenscheinlich volljährig ist, mutmaßlich aus Gründen der politischen Korrektheit ausgeblendet. Bei der Produktion und Ausstrahlung der Sendung wurde also auch die Sorgfaltspflicht sträflich vernachlässigt. Die AfD-Fraktion erwartet, dass diese Sendung nicht erneut ausgestrahlt wird, der Kika sich von der Sendung distanziert und künftig angesichts des kindlichen Zuschauerkreises auf manipulative Sendungen vergleichbarer Machart verzichtet. Das gilt umso mehr, als die extremen Folgen solcher asymmetrischen Beziehungen spätestens seit dem Mord von Kandel auch den Filmemachern und Senderverantwortlichen bekannt sein sollten.“

One thought on “AfD-Fraktion protestiert beim MDR gegen umstrittene Kika-Sendung

  • Das Problem kann sicher diskutiert werden, die AfD sollte aber nicht das Kind mit dem Bade auskippen. Ich empfehle mal ein paar Tage Urlaub mit Kontakt zur Durchschnittsbevölkerung im Ruhrpott, in Stuttart oder München, in der Pfalz, am Oberrhein oder in Hamburg oder Berlin. Ich jedenfalls habe nicht den Eindruck das die Menschen dort unglücklich sind. Und mir ist auch nicht bekannt das gut ausgebildete deutsche Arbeitslose aus dem Ruhrpott oder aus dem Saarland in Scharen nach Thüringen strömen um hier dem Fachkräftemangel zu begegnen.

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